Aktuelle Nachrichten

Aktuelle Nachrichten

Liebe Eltern des zukünftigen 5. Jahrgangs,

die gegenwärtige Zeit ist geprägt von kurzfristigen Veränderungen, die auch vor dem Bereich Schule nicht Halt machen. Der derzeitige Verlauf des Pandemiegeschehens lässt erwarten, dass wir das Schuljahr weitgehend im Regelbetrieb beginnen können. Zudem werden wir eine Einschulungsfeier innerhalb der Schule stattfinden lassen können, die allerdings an die Bedingungen der Landesregierung angepasst sein muss. Hierzu ist es notwendig, dass wir die Veranstaltung in der Mensa staffeln:

Von 7.45 – 8.30 Uhr werden die Klassen 5a und 5b ihre neuen Klassenlehrkräfte kennenlernen und in den Schultag starten.

Die Klassen 5c und 5d werden von 8.45 – 9.30 Uhr ihre neue Schulzeit an der IGF beginnen.

Liebe Grüße,

Sönke Thöle, Stufenleiter 5-7

Letzte Änderung am Samstag, 25 Juli 2020 12:27

Info Elternabend 5

Liebe Eltern des kommenden 5. Jahrgangs,

aufgrund der aktuellen Situation müssen wir leider den geplanten Elternabend am 22.06.2020 absagen. Alle benötigten Informationen für das zukünftige Schuljahr erhalten sie in den nächsten Tagen per Post.

Wir freuen uns auf die Einschulung ihrer Kinder im August und gehen derzeit davon aus, dass das Schuljahr im Regelbetrieb starten kann.

Herzliche Grüße,

Sönke Thöle
(Stufenleiter 5-7)

Letzte Änderung am Freitag, 12 Juni 2020 10:10
Letzte Änderung am Montag, 25 Mai 2020 10:18

Informationen zur Lage Stand: 07.05.2020

 

Wir befinden uns in Phase 2 der Schulöffnung. Diese Phase ist vorläufig bis 22.05. vorgesehen.
 
• Es finden BERATUNGSANGEBOTE für die Klassen 11 und 12 sowie 9 und 10 statt. Die Beratung findet telefonisch/ per Videokonferenz oder persönlich in der Schule statt. Für einen Termin sollten Sie vorab mit der jeweiligen Lehrkraft über IServ einen Termin vereinbaren. Im Vertretungsplan können Sie die einzelnen Beratungssprechzeiten einsehen. 
 
• Für die Klassenstufen 5 – 8 dürfen Beratungen ebenso durchgeführt werden, allerdings nur auf elektronischem Wege, z.B. telefonisch.
 
• Wegen der Unberechenbarkeit der epidemiologischen Lage sind die Phasen 3 (auch der 8. Jahrgang kommt in die Schule) und 4 (alle Jahrgänge sind wieder in der Schule) zeitlich noch nicht festgelegt.
 
• Es besteht SCHULPFLICHT. Obwohl der Präsenzunterricht nur stark eingeschränkt läuft, besteht unsere Pflicht zur Versorgung mit Unterrichtsmaterial, aber auch von Schülerseite die Pflicht zur Bearbeitung der Aufgaben.
 
• Der bewegliche Ferientag (Mi, 20.05.) entfällt.
 
Was kann ich tun, wenn das Passwort für den eigenen IServ-Zugang vergessen habe? o Ich rufe meinen Lehrer an. o Ich rufe in der Schule an. o Ich bitte meine Schulkameraden, dies meinen Lehrern auszurichten. AUF JEDEN FALL informiere ich jemanden, damit die Schule den Zugang wieder möglich machen kann.

 

Zusätzlich sind alles Schülerinnen und Schüler dazu angehalten, ihre Nachrichten auf iServ regelmäßig zu kontrollieren. Die Schulleitung informiert auf diesem Weg über Aktuelles zur Lage.

Die Klassenlehrer/ Tutoren sind für alle alltäglichen Fragen in Bezug auf digitales Lernen, Versorgung mit Material etc. Ansprechpartner.
 
 

 

Hallo! Ich heiße Jane Ring und ich war von Herbst 2016 bis zum Abitur 2019 Schülerin der Gemeinschaftsschule Friedrichsort, an die ich zur Oberstufe gewechselt hatte. Mir war schon während der Schulzeit klar, dass ich Medizin studieren möchte, weshalb mein Ziel natürlich das Abitur mit 1,0 war. Und auch wenn ich anfangs nicht wirklich daran geglaubt habe, dass ich das schaffen könnte, hat es letztlich doch funktioniert. Und nicht nur das, es hat mir sogar noch viel mehr Möglichkeiten eröffnet, als ich dachte! Wie ich beim Abiball erfuhr, hatte mich die Schule für ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen. Und so bekam ich einige Tage darauf Post von der Studienstiftung.

 Nachdem ich im September meinen Studienplatz für Medizin erhalten und die nötigen Bewerbungsunterlagen inklusive eines ausformulierten Lebenslaufes eingesendet hatte, vergingen einige Wochen im November erhielt ich dann eine Einladung zu einem Auswahlseminar über ein Wochenende im Februar. Als es dann endlich so weit war, lag ich leider mit einer Grippe im Bett und bekam daher einen Ersatztermin im März zugeteilt. Der Veranstaltungsort war eine Jugendherberge „Zündholzfabrik“ in Lauenburg direkt an der Elbe. Als ich am Freitagnachmittag dort eintraf, bekam ich an der Rezeption gleich meinen Zimmerschlüssel und brachte erst einmal meine Sachen aufs Zimmer, wo ich dann auch schon die Bewerberin traf, mit der ich es mir teilte. Wir gingen zusammen in die Lobby, wo sich schon die meisten anderen der insgesamt 48 Bewerberinnen und Bewerber eingefunden hatten. Obwohl sich niemand der Anwesenden kannte, entwickelten sich nach anfänglichem Smalltalk schnell sehr interessante Gespräche. Nach einem gemeinsamen Abendessen stellten sich dann die Mitglieder der Auswahlkommission vor, die alle selbst einmal Stipendiaten gewesen sind und uns wurde der Ablauf der nächsten beiden Tage erklärt. Den Rest des Abends hatten wir die Gelegenheit, einander besser kennenzulernen. Für das Auswahlseminar hatten alle Bewerber ein siebenminütiges Referat über ein Thema aus unserem persönlichen Interessenbereich vorbereiten sollen. Ich hatte das Thema „Was ist Kunst?“ gewählt. Wir wurden in Sechsergruppen eingeteilt, in denen jeder beobachtet von einem der Kommissionsmitglieder im Laufe des Samstags sein Referat ohne technische Hilfsmittel präsentieren und anschließend 13 Minuten lang eine Gruppendiskussion zum Thema moderieren musste. Zwischen den Referaten hatten wir immer mindestens eine halbe Stunde Pause und somit auch die Gelegenheit, uns zu unterhalten und in kleinen Gruppen die Stadt zu erkunden. Außerdem führten alle Bewerber an diesem Tag ihr erstes von zwei Einzelgesprächen mit einem der Kommissionsmitglieder, das 35 Minuten dauern sollte. Die Einzelgespräche kann man sich nicht als klassische Bewerbungsgespräche vorstellen. Vielmehr versuchen die Kommissionsmitglieder hier mehr über die Bewerber und deren persönliche Interessen und Motivationen zu erfahren, wofür auch die ausformulierten Lebensläufe verwendet werden. In meinem ersten Gespräch ging es hauptsächlich um mich als Person, meine Hobbys und Ziele für die Zukunft. Am Abend erzählten uns die Kommissionsmitglieder dann noch viel über die Geschichte der Studienstiftung und deren Angebote für Stipendiaten, danach hatten wir wieder Freizeit. Am Sonntag hatte ich kurz nach dem Frühstück dann mein zweites Einzelgespräch, in welchem es hauptsächlich um Politik und Philosophie ging. Es war aber nicht so als sei ich zu diesen Themen einfach Wissen abgefragt worden, das Gespräch hatte sich einfach in diese Richtung entwickelt und wichtig schienen dem Kommissionsmitglied vor allem meine persönlichen Ansichten zu sein, wobei diese auch nicht als gut oder schlecht gewertet wurden. Nach dem Gespräch verabschiedete ich mich noch von den anderen Bewerbern und fuhr dann wieder nach Hause.

Um ehrlich zu sein war ich vor diesem Wochenende sehr nervös, aber es hat wirklich Spaß gemacht! Ich hatte die Gelegenheit, viele interessante Menschen aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen. Die Gespräche, Referate und Diskussionen haben mir viele neue Denkansätze geliefert und auch die Einzelgespräche waren sehr anregend. Es gibt für die Auswahlseminare der Studienanfänger keine feste Quote von Bewerbern, die aufgenommen werden, uns wurde aber gesagt, es wäre im Schnitt einer von vier. Darum wollte ich mir keine allzu großen Hoffnungen machen, aber zwei Wochen später bekam ich per Post meine Aufnahmebestätigung. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei der Schule für den Vorschlag bedanken, der mir diese Chance gegeben hat und ermutige alle Schülerinnen und Schüler, die studieren möchten, sich unter www.studienstiftung.de näher über die Studienstiftung, deren Auswahlverfahren und -kriterien und die Angebote für Stipendiaten, die z.B. Sprachkurse Sommerakademien oder ein Studium im Ausland beinhalten, zu informieren. Auch eine Selbstbewerbung mit Auswahltest ist möglich. Viel Glück!

 

 

Ab MONTAG, 16. März, ist der Schulunterricht in allen allgemeinbildenden, beruflichen Schulen und Ersatzschulen in freier Trägerschaft im Land ausgesetzt bis zum Ende der Osterferien am 19. April

Weitere Informationen des Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur finden Sie hier.

Letzte Änderung am Freitag, 13 März 2020 14:31

Vor den Herbstferien organisierte Herr Quensell in Zusammenarbeit mit dem Nachwuchstrainer und ehemaligen Handballnationalspieler Klaus-Dieter („Pitti“) Petersen eine besondere Form des Unterrichts. Als thematisch passenden Abschluss zum Unterrichtsthema „Koordinative Fähigkeiten“, leiteten „Pitt“ und sein aufgewecktes Trainergespann unterschiedlichste koordinative Aufgaben an. Diese waren teilweise eine hervorragende Vertiefung der im Unterricht behandelten Inhalte, vermittelten den Schülern aber auch neue und unbekannte Aspekte, wie zum Beispiel der Trainingsansatz des „Life-Kinetik“.  Die ausgewählten und durchgeführten Übungen waren nicht nur handballspezifisch, sodass alle Schüler kognitiv aber vor allem motorisch herausgefordert wurden. Sie absolvierten als Team im Spiel oder einzeln an Stationen unterschiedliche Lauf-, Rhythmus- und Gleichgewichtsübung. Damit wurden hervorragend theoretische Lerninhalte mit einem praktischen Lernbezug verbunden.

Die IGF dankt vielmals für die Einladung! Auf eine weitere gegenseitig gewinnbringende Zusammenarbeit. (Fotos: Marina Heller (THW))

Demnächst in der Champions League?

Man muss nicht in die Sparkassen-Arena gehen, um THW-Spieler zu sehen. Sie sind jung, sie sind (noch) relativ unbekannt und sie gehören zur IGF. Dank der seit dem Schuljahr 2018/2019 bestehenden Kooperation mit dem THW besuchen einige hoffnungsvolle und vielversprechende  Nachwuchshandballer unsere Schule. Sie trainieren im Leistungszentrum in Altenholz, zusätzlich werden einige unserer Hallenzeiten für das Training bereitgestellt.

Wie lässt sich Hochleistungssport mit dem Schulalltag vereinbaren? Hier ein Einblick.

Wie bist du zum THW gekommen? Wo spieltest du vorher?

Connar: Vor meiner Zeit beim THW habe ich bei der SGFLS gespielt,  welches ein kleiner Verein in der Nähe von Husum ist. Ich nahm oft an Handballcamps teil, über welche ich schlussendlich ein „Angebot“ für das Internat beim THW in Altenholz bekam. In den letzten zwei Jahren habe ich von der Kreisauswahl über Stützpunkte alle Auswahlen durchlaufen und bin momentan Teil des Kaders Schleswig-Holstein,  welcher  aus 23 Spielern besteht.

 

Lukas: Ich spielte beim Buxtehuder SV und für die Hamburger Landesauswahl. Mein Traum ist es,  professionell Handball zu spielen, weshalb ich nach einem Verein suchte, bei dem ich dies tun kann. Ich bewarb mich bei mehreren Vereinen für Vorspiele und entschied mich am Ende für den THW Kiel.

 

Fiete: Ich wurde von meinem Trainer gefragt. Ich spielte vorher beim  TSV Bargteheide in der U 15.

 

Wie ist deine jetzige Wohnsituation?

Connar:  Ich wohne in Altenholz im Leistungszentrum des THW, vorher habe ich mit meinen Eltern auf der kleinen Insel Föhr gewohnt und bin im August letzten Jahres nach Altenholz gezogen. Meine Eltern sehe ich ca. alle 2-3 Wochen, da sie zu den Saisonspielen da sind.

Lukas: Ich wohne allein in einer Ein-Zimmer-Wohnung in Pries/Friedrichsort. Ich bin mit 15 von zuhause ausgezogen und wohne nun seit einem Jahr allein. Meine Eltern und Geschwister leben in meiner Heimat Buxtehude

Fiete: Wir sind wegen meines Sports  nach Kiel umgezogen.

Welchen Trainingsumfang hast du in der Woche? Welche zusätzlichen  Veranstaltungen wie Spiele, Trainingslager usw. gibt es?

Connar: Ich trainiere unter der Woche sechsmal und mache viermal Krafttraining, dazu kann ich natürlich noch selbst in der freien Zeit  trainieren.  Am Wochenende sind  immer 1-2 Spiele und der Samstag/Sonntag wird dann meist als Regenerationstag genutzt.

Lukas: Ich trainiere um die 12 ½ Stunden von Montag bis Freitag. Am Wochenende komme ich auf ein bis zwei Spiele à 50 oder 60 Minuten.

Fiete: Ich habe jeden Tag Training sowie Spiele am Wochenende und Trainingslager in den Ferien.

Wie lässt sich das Dasein als Sportler mit dem Dasein als Schüler vereinbaren?

Connar: Natürlich ist es schwer,  manchmal alles unter einen Hut zu bekommen, vor allem in Prüfungsphasen. Wenn man eben den ganzen Tag in der Halle steht und abends erschöpft nach Hause kommt, vor allem dann ist es eben schwer,  sich wirklich nochmal hinzusetzen und für Prüfungen o.ä. zu lernen. Das war für mich auch wirklich ein großes Problem in meinem ersten Jahr. Aber es besteht eben die Möglichkeit,  dann auch mal zum Lernen eine Trainingseinheit zu versäumen, da zeigen eben auch die Trainer vollstes Verständnis für, weil es in der Phase einfach wichtiger ist.

Lukas: Es ist oft schwierig, diese Menge an Trainingszeit mit der Schule zu vereinbaren, da man öfter  auch mal spät nach Hause kommt und man noch Kochen und Schulaufgaben vor sich hat. Jedoch kriegt man mit einem guten Zeitmanagement alles hin.

Fiete: Schule und Training lassen sich bei mir bis jetzt gut miteinander verbinden.

Was ist das Schönste an deiner derzeitigen Lebenssituation?

Connar:  Für mich ist das Schönste eigentlich,  dass man viele Leute um sich hat, mit denen man täglich interagiert, die einfach genau so sind wie man selbst und genau dasselbe Ziel verfolgen. Oder dass man einfach alles, was man braucht, für das, was man liebt,  um sich hat, z.B. keinen Trainingsweg in Kauf nehmen muss.

Lukas: Ich lebe meinen Traum. Viele denken,  es ist ätzend und nervig,  den ganzen Tag durchgeplant sowie keine Freizeit und viel Arbeit zu haben. Jedoch wusste ich,  was auf mich zukommt. Handballtraining ist zwar anstrengend, aber ich liebe es,  auf dem Feld zu stehen. Für mich ist jede Trainingseinheit, die ich absolviere,  eine Belohnung. Genau das ist es,  was ich hier suchte. Meine Mitspieler sind sowohl meine besten Freunde als auch meine Familie. Also klärt sich die Frage, ob ich Zeit für Freunde habe. Ich verbringe viel Zeit mit ihnen, externe Freizeit in großen Maßen ist also nicht nötig.

Fiete: Das Schönste? Viel Handball!

Was ist das Anstrengendste?

Connar: Sich in schweren Phasen zu motivieren auf jeden Fall… wenn eben alles (Schule, Handball) mal nicht so rund läuft und man eben keine Eltern um sich rum hat,  die einen aufhelfen,  sondern man das dann  eben allein schaffen muss. Oder sich an den Ernährungsplan zu halten…  das ist ziemlich anstrengend.

Lukas: Besonders anstrengend finde ich das Einkaufen. Ich muss mich täglich selbst mit Essen versorgen. Ich habe am Tag generell wenig Zeit und einen Großeinkauf zu Fuß ist einfach nicht möglich, nach einer harten Einheit nochmal was einkaufen zu gehen ist aufwändig und kostet Kraft. Spät nach Hause kommen und dann noch zu kochen ist meiner Meinung nach das Anstrengende.

Fiete: Das Anstrengendste an meinem Leben ist Französischnachhilfe…

Ein Statement über die IGF:

Connar: Ich mag die IGF wirklich sehr, ich hatte ein schweres letztes Schuljahr und wirklich viele Lehrer aber dafür gesorgt,  dass ich es packe. Und eben die Partnerschaft mit großen Vereinen wie Holstein Kiel oder dem THW macht die IGF zu einer Schule,  die wirklich sehr attraktiv für Sportler ist.

Lukas: Die IGF ist eine großartige Schule, die uns die Möglichkeit gibt,  trotz des hohen Trainingsumfangs voll dabei zu sein. Lehrer nehmen Rücksicht auf unsere Lebenssituationen und helfen uns entsprechend bei Schwierigkeiten. Wenn man übers Wochenende auf einem Turnier war und am Montagmorgen um 01:00 zuhause ankommt,  wird es mir gewährt,  die ersten zwei  Stunden Sport zu versäumen, um später wach beim Unterricht zu sein.

Fiete: Die IGF ist eine gute Schule,  um Sport und Schule miteinander zu verbinden.

 

 

Vielen Dank für das Interview.

DIE IGF DRÜCKT EUCH DIE DAUMEN!

 

Artikel: Hb

 

 

 

Auch in diesem Jahr war die IGF gemeinsam mit zwei Klassen der Fritz-Reuter Schule beim internationalen Coastal Cleanup Day dabei. Wir haben einen Strandabschnitt ma Falckensteiner Strand von Müll gereinigt.

Die Bilanz konnte sich in einem sehr positiven Sinn sehen lassen, indem statt über 120 kg in 2018 in diesem  Jahr nur 4,3 kg zusammenkamen. Die Bedingungen, d.h. Saisonende, Strandreinigung durch die Stadt Kiel waren relativ ähnlich wie im Vorjahr, allein die Grillsaison endete in diesem Jahr sicherlich früher. Wen sich dieses Ergebnis in den nächsten Jahren wiederholen könnte, wäre es dem steigenden Verantwortungsgefühl aller Strandnutzer zuzuschreiben - darauf arbeiten wir hin.

Hintergrund zum Coastal Cleanup Day.

„Jährlich werden weltweit mehr als 300 Millionen Tonnen Plastik produziert. Hiervon landen nach Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) bis zu 12,7 Millionen Tonnen pro Jahr als Müll in den Ozeanen. Dies geschieht über verschiedene Wege wie die Fischerei und die Schifffahrt, die Offshore-Industrie, Müllkippen oder Abwässer und Flüsse.

Um auf die Verschmutzung der Gewässer durch unachtsam weggeworfenen Müll hinzuweisen, führt die Organisation „Ocean Conservancy“ seit mehr als 30 Jahren jährlich am dritten Samstag im September den International Coastal Cleanup Day durch. Weltweit treffen sich Menschen, um an Ufern und Stränden von Flüssen, Seen und Meeren gemeinsam Müll zu sammeln. Die Funde werden sortiert, gezählt und nach einem international einheitlichen Schema erfasst und gemeldet. Im Jahr 2018 haben beim International Coastal Cleaunup Day mehr als eine Millionen Menschen 97.457.984 Müllteile gesammelt. Bei der Reinigungsaktion in Kiel befreiten im vergangenen Jahr über 1.000 Teilnehmende knapp 25 Kilometer Strandlinie an der Küste von 1,8 Tonnen Müll.[1]

 

[1] https://www.uni-kiel.de/de/universitaet/detailansicht/news/269-coastal-cleanup/

Letzte Änderung am Freitag, 20 September 2019 07:45

Nach meinem Abitur an der Gemeinschaftsschule Friedrichsort im Sommer 2017 habe ich mir in einem Gap-year die Zeit
genommen, um meine akademische und berufliche Zukunft zu erkunden und zu planen, um mich auf mein Studium
vorzubereiten. Nach einem Praktikum im Investmentbanking habe ich mich mit einem dreimonatigen Kurs über die Zukunft des
Finanzwesens weitergebildet und einen Einblick in das Arbeiten in einem internationalen Team erlangt. Seit September studiere
ich nun Volkswirtschaft an der University of St Andrews, Großbritannien. Die Gemeinschaft an der kleinen Uni in Schottland ist
eng und das Studium gefällt mir inhaltlich sehr.
 
Durch meine schulischen Leistungen und mein Engagement in und um die Schule wurde ich von der Schulleitung der IGF 2017
als Stipendiat für die Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen. Die Studienstiftung ist das größte und älteste
deutsche Förderwerk. Gefördert werden Studenten, die sowohl individuell eine hohe Leistungsbereitschaft zeigen, aber auch im
Umgang mit anderen Initiative, Verantwortung und soziale Kompetenz zeigen.
 
Mit dem Beginn meines Studiums in Großbritannien konnte ich mich dank des Vorschlags der IGF vergangen Jahres für die
Aufnahme in das Stipendiaten-Programm der Studienstiftung bewerben. In einem zweitägigen Auswahlseminar in Köln habe ich
Anfang dieses Jahres neben meiner schriftlichen Bewerbung mit einem Impulsreferat, Diskussionen und mehreren
Einzelgesprächen meine Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Obwohl ich mit einem guten Gefühl zurück nach St Andrews
geflogen bin, habe ich die folgenden Wochen gespannt auf eine Antwort der Studienstiftung gewartet.
Weniger als zwei Wochen später habe ich positive Rückmeldung erhalten. Als einer der wenigen Vorgeschlagenen wurde ich
ausgewählt und bin seit März offiziell Stipendiat der Studienstiftung. Neben einer monatlichen Unterstützung meiner
Lebenskosten und Studiengebühren erhalte ich ab jetzt die Möglichkeit, eine umfangreiche ideelle Förderung in Anspruch zu
nehmen.
 
Ich habe mich über die Aufnahme sehr gefreut. Dadurch fühle ich mich in meinen Leistungen und in meinem Engagement für
die Schule gesehen und anerkannt. Mir wird die Möglichkeit geboten, mich in der Zukunft persönlich und akademisch zu
entfalten.
 
Ich möchte mich an dieser Stelle von ganzem Herzen bei der Gemeinschaftsschule Friedrichsort, insbesondere bei der
Schulleitung und Herrn Oddey bedanken. Sie hat mich nicht nur auf diesem Weg begleitet, sondern mit allen Mitteln geholfen
und unterstützt. Ich habe an der IGF einen sehr glücklichen und bereichernden Abschnitt meines Lebens verbracht.