Aktuelle Nachrichten

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Vor den Herbstferien organisierte Herr Quensell in Zusammenarbeit mit dem Nachwuchstrainer und ehemaligen Handballnationalspieler Klaus-Dieter („Pitti“) Petersen eine besondere Form des Unterrichts. Als thematisch passenden Abschluss zum Unterrichtsthema „Koordinative Fähigkeiten“, leiteten „Pitt“ und sein aufgewecktes Trainergespann unterschiedlichste koordinative Aufgaben an. Diese waren teilweise eine hervorragende Vertiefung der im Unterricht behandelten Inhalte, vermittelten den Schülern aber auch neue und unbekannte Aspekte, wie zum Beispiel der Trainingsansatz des „Life-Kinetik“.  Die ausgewählten und durchgeführten Übungen waren nicht nur handballspezifisch, sodass alle Schüler kognitiv aber vor allem motorisch herausgefordert wurden. Sie absolvierten als Team im Spiel oder einzeln an Stationen unterschiedliche Lauf-, Rhythmus- und Gleichgewichtsübung. Damit wurden hervorragend theoretische Lerninhalte mit einem praktischen Lernbezug verbunden.

Die IGF dankt vielmals für die Einladung! Auf eine weitere gegenseitig gewinnbringende Zusammenarbeit. (Fotos: Marina Heller (THW))

Demnächst in der Champions League?

Man muss nicht in die Sparkassen-Arena gehen, um THW-Spieler zu sehen. Sie sind jung, sie sind (noch) relativ unbekannt und sie gehören zur IGF. Dank der seit dem Schuljahr 2018/2019 bestehenden Kooperation mit dem THW besuchen einige hoffnungsvolle und vielversprechende  Nachwuchshandballer unsere Schule. Sie trainieren im Leistungszentrum in Altenholz, zusätzlich werden einige unserer Hallenzeiten für das Training bereitgestellt.

Wie lässt sich Hochleistungssport mit dem Schulalltag vereinbaren? Hier ein Einblick.

Wie bist du zum THW gekommen? Wo spieltest du vorher?

Connar: Vor meiner Zeit beim THW habe ich bei der SGFLS gespielt,  welches ein kleiner Verein in der Nähe von Husum ist. Ich nahm oft an Handballcamps teil, über welche ich schlussendlich ein „Angebot“ für das Internat beim THW in Altenholz bekam. In den letzten zwei Jahren habe ich von der Kreisauswahl über Stützpunkte alle Auswahlen durchlaufen und bin momentan Teil des Kaders Schleswig-Holstein,  welcher  aus 23 Spielern besteht.

 

Lukas: Ich spielte beim Buxtehuder SV und für die Hamburger Landesauswahl. Mein Traum ist es,  professionell Handball zu spielen, weshalb ich nach einem Verein suchte, bei dem ich dies tun kann. Ich bewarb mich bei mehreren Vereinen für Vorspiele und entschied mich am Ende für den THW Kiel.

 

Fiete: Ich wurde von meinem Trainer gefragt. Ich spielte vorher beim  TSV Bargteheide in der U 15.

 

Wie ist deine jetzige Wohnsituation?

Connar:  Ich wohne in Altenholz im Leistungszentrum des THW, vorher habe ich mit meinen Eltern auf der kleinen Insel Föhr gewohnt und bin im August letzten Jahres nach Altenholz gezogen. Meine Eltern sehe ich ca. alle 2-3 Wochen, da sie zu den Saisonspielen da sind.

Lukas: Ich wohne allein in einer Ein-Zimmer-Wohnung in Pries/Friedrichsort. Ich bin mit 15 von zuhause ausgezogen und wohne nun seit einem Jahr allein. Meine Eltern und Geschwister leben in meiner Heimat Buxtehude

Fiete: Wir sind wegen meines Sports  nach Kiel umgezogen.

Welchen Trainingsumfang hast du in der Woche? Welche zusätzlichen  Veranstaltungen wie Spiele, Trainingslager usw. gibt es?

Connar: Ich trainiere unter der Woche sechsmal und mache viermal Krafttraining, dazu kann ich natürlich noch selbst in der freien Zeit  trainieren.  Am Wochenende sind  immer 1-2 Spiele und der Samstag/Sonntag wird dann meist als Regenerationstag genutzt.

Lukas: Ich trainiere um die 12 ½ Stunden von Montag bis Freitag. Am Wochenende komme ich auf ein bis zwei Spiele à 50 oder 60 Minuten.

Fiete: Ich habe jeden Tag Training sowie Spiele am Wochenende und Trainingslager in den Ferien.

Wie lässt sich das Dasein als Sportler mit dem Dasein als Schüler vereinbaren?

Connar: Natürlich ist es schwer,  manchmal alles unter einen Hut zu bekommen, vor allem in Prüfungsphasen. Wenn man eben den ganzen Tag in der Halle steht und abends erschöpft nach Hause kommt, vor allem dann ist es eben schwer,  sich wirklich nochmal hinzusetzen und für Prüfungen o.ä. zu lernen. Das war für mich auch wirklich ein großes Problem in meinem ersten Jahr. Aber es besteht eben die Möglichkeit,  dann auch mal zum Lernen eine Trainingseinheit zu versäumen, da zeigen eben auch die Trainer vollstes Verständnis für, weil es in der Phase einfach wichtiger ist.

Lukas: Es ist oft schwierig, diese Menge an Trainingszeit mit der Schule zu vereinbaren, da man öfter  auch mal spät nach Hause kommt und man noch Kochen und Schulaufgaben vor sich hat. Jedoch kriegt man mit einem guten Zeitmanagement alles hin.

Fiete: Schule und Training lassen sich bei mir bis jetzt gut miteinander verbinden.

Was ist das Schönste an deiner derzeitigen Lebenssituation?

Connar:  Für mich ist das Schönste eigentlich,  dass man viele Leute um sich hat, mit denen man täglich interagiert, die einfach genau so sind wie man selbst und genau dasselbe Ziel verfolgen. Oder dass man einfach alles, was man braucht, für das, was man liebt,  um sich hat, z.B. keinen Trainingsweg in Kauf nehmen muss.

Lukas: Ich lebe meinen Traum. Viele denken,  es ist ätzend und nervig,  den ganzen Tag durchgeplant sowie keine Freizeit und viel Arbeit zu haben. Jedoch wusste ich,  was auf mich zukommt. Handballtraining ist zwar anstrengend, aber ich liebe es,  auf dem Feld zu stehen. Für mich ist jede Trainingseinheit, die ich absolviere,  eine Belohnung. Genau das ist es,  was ich hier suchte. Meine Mitspieler sind sowohl meine besten Freunde als auch meine Familie. Also klärt sich die Frage, ob ich Zeit für Freunde habe. Ich verbringe viel Zeit mit ihnen, externe Freizeit in großen Maßen ist also nicht nötig.

Fiete: Das Schönste? Viel Handball!

Was ist das Anstrengendste?

Connar: Sich in schweren Phasen zu motivieren auf jeden Fall… wenn eben alles (Schule, Handball) mal nicht so rund läuft und man eben keine Eltern um sich rum hat,  die einen aufhelfen,  sondern man das dann  eben allein schaffen muss. Oder sich an den Ernährungsplan zu halten…  das ist ziemlich anstrengend.

Lukas: Besonders anstrengend finde ich das Einkaufen. Ich muss mich täglich selbst mit Essen versorgen. Ich habe am Tag generell wenig Zeit und einen Großeinkauf zu Fuß ist einfach nicht möglich, nach einer harten Einheit nochmal was einkaufen zu gehen ist aufwändig und kostet Kraft. Spät nach Hause kommen und dann noch zu kochen ist meiner Meinung nach das Anstrengende.

Fiete: Das Anstrengendste an meinem Leben ist Französischnachhilfe…

Ein Statement über die IGF:

Connar: Ich mag die IGF wirklich sehr, ich hatte ein schweres letztes Schuljahr und wirklich viele Lehrer aber dafür gesorgt,  dass ich es packe. Und eben die Partnerschaft mit großen Vereinen wie Holstein Kiel oder dem THW macht die IGF zu einer Schule,  die wirklich sehr attraktiv für Sportler ist.

Lukas: Die IGF ist eine großartige Schule, die uns die Möglichkeit gibt,  trotz des hohen Trainingsumfangs voll dabei zu sein. Lehrer nehmen Rücksicht auf unsere Lebenssituationen und helfen uns entsprechend bei Schwierigkeiten. Wenn man übers Wochenende auf einem Turnier war und am Montagmorgen um 01:00 zuhause ankommt,  wird es mir gewährt,  die ersten zwei  Stunden Sport zu versäumen, um später wach beim Unterricht zu sein.

Fiete: Die IGF ist eine gute Schule,  um Sport und Schule miteinander zu verbinden.

 

 

Vielen Dank für das Interview.

DIE IGF DRÜCKT EUCH DIE DAUMEN!

 

Artikel: Hb

 

 

 

Auch in diesem Jahr war die IGF gemeinsam mit zwei Klassen der Fritz-Reuter Schule beim internationalen Coastal Cleanup Day dabei. Wir haben einen Strandabschnitt ma Falckensteiner Strand von Müll gereinigt.

Die Bilanz konnte sich in einem sehr positiven Sinn sehen lassen, indem statt über 120 kg in 2018 in diesem  Jahr nur 4,3 kg zusammenkamen. Die Bedingungen, d.h. Saisonende, Strandreinigung durch die Stadt Kiel waren relativ ähnlich wie im Vorjahr, allein die Grillsaison endete in diesem Jahr sicherlich früher. Wen sich dieses Ergebnis in den nächsten Jahren wiederholen könnte, wäre es dem steigenden Verantwortungsgefühl aller Strandnutzer zuzuschreiben - darauf arbeiten wir hin.

Hintergrund zum Coastal Cleanup Day.

„Jährlich werden weltweit mehr als 300 Millionen Tonnen Plastik produziert. Hiervon landen nach Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) bis zu 12,7 Millionen Tonnen pro Jahr als Müll in den Ozeanen. Dies geschieht über verschiedene Wege wie die Fischerei und die Schifffahrt, die Offshore-Industrie, Müllkippen oder Abwässer und Flüsse.

Um auf die Verschmutzung der Gewässer durch unachtsam weggeworfenen Müll hinzuweisen, führt die Organisation „Ocean Conservancy“ seit mehr als 30 Jahren jährlich am dritten Samstag im September den International Coastal Cleanup Day durch. Weltweit treffen sich Menschen, um an Ufern und Stränden von Flüssen, Seen und Meeren gemeinsam Müll zu sammeln. Die Funde werden sortiert, gezählt und nach einem international einheitlichen Schema erfasst und gemeldet. Im Jahr 2018 haben beim International Coastal Cleaunup Day mehr als eine Millionen Menschen 97.457.984 Müllteile gesammelt. Bei der Reinigungsaktion in Kiel befreiten im vergangenen Jahr über 1.000 Teilnehmende knapp 25 Kilometer Strandlinie an der Küste von 1,8 Tonnen Müll.[1]

 

[1] https://www.uni-kiel.de/de/universitaet/detailansicht/news/269-coastal-cleanup/

Letzte Änderung am Freitag, 20 September 2019 07:45

Nach meinem Abitur an der Gemeinschaftsschule Friedrichsort im Sommer 2017 habe ich mir in einem Gap-year die Zeit
genommen, um meine akademische und berufliche Zukunft zu erkunden und zu planen, um mich auf mein Studium
vorzubereiten. Nach einem Praktikum im Investmentbanking habe ich mich mit einem dreimonatigen Kurs über die Zukunft des
Finanzwesens weitergebildet und einen Einblick in das Arbeiten in einem internationalen Team erlangt. Seit September studiere
ich nun Volkswirtschaft an der University of St Andrews, Großbritannien. Die Gemeinschaft an der kleinen Uni in Schottland ist
eng und das Studium gefällt mir inhaltlich sehr.
 
Durch meine schulischen Leistungen und mein Engagement in und um die Schule wurde ich von der Schulleitung der IGF 2017
als Stipendiat für die Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen. Die Studienstiftung ist das größte und älteste
deutsche Förderwerk. Gefördert werden Studenten, die sowohl individuell eine hohe Leistungsbereitschaft zeigen, aber auch im
Umgang mit anderen Initiative, Verantwortung und soziale Kompetenz zeigen.
 
Mit dem Beginn meines Studiums in Großbritannien konnte ich mich dank des Vorschlags der IGF vergangen Jahres für die
Aufnahme in das Stipendiaten-Programm der Studienstiftung bewerben. In einem zweitägigen Auswahlseminar in Köln habe ich
Anfang dieses Jahres neben meiner schriftlichen Bewerbung mit einem Impulsreferat, Diskussionen und mehreren
Einzelgesprächen meine Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Obwohl ich mit einem guten Gefühl zurück nach St Andrews
geflogen bin, habe ich die folgenden Wochen gespannt auf eine Antwort der Studienstiftung gewartet.
Weniger als zwei Wochen später habe ich positive Rückmeldung erhalten. Als einer der wenigen Vorgeschlagenen wurde ich
ausgewählt und bin seit März offiziell Stipendiat der Studienstiftung. Neben einer monatlichen Unterstützung meiner
Lebenskosten und Studiengebühren erhalte ich ab jetzt die Möglichkeit, eine umfangreiche ideelle Förderung in Anspruch zu
nehmen.
 
Ich habe mich über die Aufnahme sehr gefreut. Dadurch fühle ich mich in meinen Leistungen und in meinem Engagement für
die Schule gesehen und anerkannt. Mir wird die Möglichkeit geboten, mich in der Zukunft persönlich und akademisch zu
entfalten.
 
Ich möchte mich an dieser Stelle von ganzem Herzen bei der Gemeinschaftsschule Friedrichsort, insbesondere bei der
Schulleitung und Herrn Oddey bedanken. Sie hat mich nicht nur auf diesem Weg begleitet, sondern mit allen Mitteln geholfen
und unterstützt. Ich habe an der IGF einen sehr glücklichen und bereichernden Abschnitt meines Lebens verbracht.

     

 

In der vergangenen Woche nahm die IGF als eine von 145 Schulen in Schleswig-Holstein am Projekt der Juniorwahl Europa 2019 teil. Bei der Juniorwahl geht es um das praktische Üben und Erleben von Demokratie. Am Projekttag des Grundgesetzes machten Schülerinnen und Schüler der Klassen neun bis zwölf von ihrem Wahlrecht Gebrauch und gaben ihre Stimme zur Wahl des Europaparlaments im schuleigenen Wahllokal ab. Die Mensa füllte sich an diesem Tag nicht nur mit den üblichen Pausengesprächen. Am Wahlstand wurde fleißig diskutiert und Parteipositionen verglichen. Mit einer Wahlbeteiligung von 77% waren die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer des Wirtschaftslehrekurses 9 am Ende des Vormittags durchaus zufrieden. Nach der Auszählung konnte der Wahlvorstand dann ein überraschend eindeutiges schulinternes Ergebnis verzeichnen.

 

Das deutschlandweite Ergebnis der Juniorwahl kann unter  www.juniorwahl.de   eingesehen werden.

 

Letzte Änderung am Sonntag, 26 Mai 2019 19:22

Wir sind ein Team!

Zu einem Team zusammenwachsen, sich kennenlernen, Vertrauen

aufbauen, gemeinsam Spaß haben

… das und viel mehr  bewirken die unterschiedlichen Projekte zur Gewaltprävention im 5. Jahrgang.

Unter der Leitung von ausgezeichneten  Teamern trafen wir uns,

  • um ein Boxtraining (Thorben Hahn, Sozialpädag.)   kennenzulernen
  • um nach Regeln fair zu ringen und zu raufen ( Patrick, Sandra, Julia, Sozialpäd. )
  • um Rollenspiele zu gestalten (Hb)
  • um einen Rap (Gl) gegen Gewalt zu schreiben
  • um in der Kletterhalle (Teamer des Kletterprojekts  in der Uni Kiel)  Höhen zu erklimmen

 

 

WIR SIND EIN TEAM!                          Das Ziel wurde erreicht!

Unser Förderverein unterstützt diese Projekte!  Vielen, vielen  Dank!

5a  Bd, 5b Pn, 5c NA, 5d Hv, Sg

Letzte Änderung am Freitag, 24 Mai 2019 08:16

Der Wiedereinstieg nach den Osterferien war für die Schülerinnen des 11. Jahrgangs zukunftsweisend – im wahrsten Sinne des Wortes. Im Rahmen eines Workshops zur Einstimmung auf das anstehende Wirtschaftspraktikum trafen sich die Schülerinnen der IGF am ersten Schultag mit Vertreterinnen des Kieler Netzwerks „Business and Professional Woman – Germany Club Kiel e.V.“. Acht professionelle Frauen und Unternehmerinnen der Wirtschaft der Region gewährten Einblicke in ihre vielfältigen Karrierewege und ihre unterschiedlichen Berufswelten. Auf sehr persönliche Weise teilten die Gäste des Karrierenetzwerkes aus ihrem Erfahrungsschatz, beantworteten Fragen und schauten mit den jungen Frauen der Oberstufe auch ganz individuell auf ihre Zukunftsvisionen und -ängste. Was als Praktikumsvorbereitung begann, entwickelt sich im Laufe des Vormittags zu einem wahren Mut-Camp. So kamen die Schülerinnen am Ende des Tages unter anderem zu dem Schluss, dass…

 

…“man auch über Umwege sein Ziel erreichen kann und sich mit der Zeit entwickelt“.

...“es auch mal okay ist, zu scheitern und sogar wichtig ist, Fehler zu machen“.

…“ich Stärken und Schwächen habe, die es zu entdecken gilt“.

…“ich keine Angst vor diesem "für immer" zu haben brauche“.

…“Marketing und insgesamt der Bereich Wirtschaft interessanter sind als gedacht“.

…“ich ausprobieren sollte, was ich interessant finde“.

…“sich der Blick über den eigenen Tellerrand lohnt“.

 

Wir bedanken uns herzlich beim BPW Kiel für die gelungene Zusammenarbeit.

 

(Autor: Johanna Thomsen)

Letzte Änderung am Mittwoch, 15 Mai 2019 07:52

 

Leuchtturm trifft Schule

Kooperation des Kulturladens mit der IGF

Am 20. März 2019 wurde der Kooperationsvertrag zwischen dem Verein Kulturladen Leuchtturm e.V. und der IGF unterzeichnet. Anwesend waren Herr Manfred Behrens (Schulleiter der IGF), Frau Denecken und Herr Bernhard Tiedemann vom Vorstand des Vereins, Frau Xandra Fritz (Koordinatorin der Arbeit im Kulturladen), sowie Herr Martin Kaduszkiewicz (Kunstlehrer im Kunstprofil des 13. Jahrgangs an der IGF).

Schulleiter Manfred Behrens sagte zur Unterzeichnung:
„Der Verein Kulturladen Leuchtturm und die IGF haben sich beide die Vernetzung und Kooperation im Stadtteil zum Ziel gesetzt. Auf Basis des Kooperationsvertrages wird diese Verzahnung zum gegenseitigen Nutzen vorbildlich möglich. Die Schülerinnen und Schüler können im Kulturladen Ergebnisse ihrer Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren als das in der Schule möglich ist. Sie gewinnen zudem tiefe Einblicke in den Kulturbetrieb. Die Künstlerinnen und Künstler, die im Kulturladen ausstellen oder auftreten, gewinnen mit der Schülerschaft ein zusätzliches junges, interessiertes Publikum, mit dem sie in einen fundierten Austausch eintreten können.“

 

Zu den Hintergründen und der Entstehung der Kooperation hier ein Interview mit Martin Kaduszkiewicz (Leiter des Kunstprofils 13)

1. Wie kam es zu diesem Vertrag? Wer hatte die Idee? Wie liefen die Vorbereitungen? Von wem ging das aus? Traf man gleich auf Interesse der Partnerseite?

Frau Xandra Fritz vom Kulturverein hatte das Interesse, mit der IGF zusammen zu arbeiten. Ich bin ebenfalls interessiert, unsere Kunst nach außen zu bringen (z. B. haben wir uns schon an Wettbewerben im Landeshaus beteiligt oder mit der Stadtgalerie Kiel zusammen gearbeitet).
Ich hatte die Idee, die Arbeiten des Kunstprofilkurses 13c, im Kulturladen auszustellen. Es sollten Arbeiten werden, die im Laufe der knapp drei Jahre in der Oberstufe entstanden sind. So ist praktisch eine Werkschau entstanden, mit dem Schwerpunkt Grafikdesign, das Thema wird in 13.1. behandelt. Hier waren die Kalenderentwürfe für die Schule wichtig, ebenso wie das freie Spiel mit den
Buchstaben, in Zusammenwirkung mit unterschiedlichen Hintergründen.
Andere Higlights der Ausstellung im Kulturladen (Eröffnung am 19.1., siehe Plakat) waren Malereien zur Skifahrt im 12. Jahrgang, Portraitstudien und die Nutzung der Bilder von Caspar David Friedrich in den heutigen Printmedien.

2. Was genau beinhaltet der Vertrag? Was sind die Ziele dieser Vereinbarung?

Kunstprofil - Kursen im 13. Jahrgang wird eine Ausstellung am Anfang eines Jahres ermöglicht. Es kann eine Werkschau sein, ebenso kann man sich da eine Ausstellung zu einem bestimmten Thema vorstellen. Für meine Kunstprofil-Kurse würde ich die Werkschau favorisieren. Das bedeutet für mich, schon im 11. Jahrgang die besten Arbeiten zu sammeln, da sie bereits für die Ausstellung in
Frage kommen.
Weiter können andere Kontakte entstehen, zwischen Kulturangeboten des Kulturvereins und unserer Schule. Vorstellbar ist, dass Künstlerinnen oder Künstler uns in der Schule besuchen und Einblicke in ihre Arbeit geben. Praktika unserer Schülerinnen und Schüler sind im Kulturladen Leuchtturm e.V. möglich, z. B. im Bereich Organisation von kulturellen Veranstaltungen oder bei der künstlerischen Arbeit.

3. Was tut die Schule? Was tut der Kulturladen?

Die Schule stellt Arbeiten aus den Kunstprofilen für die Ausstellung zur Verfügung. Kurse im Fach "Darstellendes Spiel" können
ihre Stücke auf der Bühne im Kulturladen aufführen.
Schüler/-innen und Lehrkräfte der IGF beleben den Kulturladen, machen ihn bekannt.

4. Inwieweit profitiert die Öffentlichkeit davon?


Die Öffentlichkeit profitiert, weil der Austausch zwischen der Schule und einer wichtigen kulturellen Einrichtung intensiviert wird. Die künstlerische Arbeit / die Ideen dringen auch nach außen und könnten junge Menschen / Kulturinteressierte anregen. Den Jugendlichen in der Schule wird klar, dass die Kultur schon in der Nähe der Schule, nämlich in Friedrichsort, zu finden ist.

5. Ein persönliches Statement von Herrn Kaduszkiewicz:

Die Arbeit mit dem Kulturladen Leuchtturm e.V. war für die Schüler/-innen des Kunstprofils besonders spannend und anregend. Sie haben sich mit den Vorstellungen und Ideen des Kulturladens auseinander gesetzt. Das Kunstprofil hat eine eigene Ausstellung außerhalb der Schule aufgebaut, dadurch Dinge gelernt, die zum Teil nicht im Lehrplan stehen.
Ich fand die Atmosphäre dort toll, es hat wirklich Freude gemacht, den Kulturladen zu besuchen. Die Zusammenarbeit mit Xandra Fritz war super.
(das Interview führte A. Habersaat)

 

 

Letzte Änderung am Montag, 13 Mai 2019 14:34

Die IGF ist Partnerschule des Sportinternats Kiel-Schilksee.

Hier gehr es zum KN-Artikel Schilkseer Talentschmiede.

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 13 März 2019 13:45